Frühblüher: Das solltest du über die Boten des Frühlings wissen

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen nach einem langen Winter, erwachen die Boten des nahenden Frühlings: Frühblüher wie Schneeglöckchen und Krokusse. Wir zeigen dir, welche bunte Blütenpracht der Frühling zu bieten hat und was du beim Kauf und Aussetzen der Frühblüher beachten musst.

 

Was sind Frühblüher?

Einfach gesagt sind Frühblüher Pflanzenarten, die als Erste im Jahr austreiben und ihre Blüten bilden. Dass Frühblüher bereits so früh blühen liegt daran, dass sie aufgrund ihrer Beschaffenheit gut mit Kälte und Frost umgehen können. Sie verfügen über Knollen und Zwiebeln, in denen sie Energie speichern können. Das ist auch wichtig, da das mangelnde Sonnenlicht nicht für die Fotosynthese reichen würde und sie sonst nicht bereits mit den ersten warmen Sonnenstrahlen austreiben könnten.

 

Wann haben Frühblüher Saison?

Das kommt auf die jeweilige Pflanze an. Allgemein lässt sich sagen, dass die Saison der Frühblüher von Februar bis Mai dauert. Die ersten Frühblüher sind Krokusse und Schneeglöckchen, die schon ab Mitte/Ende Februar blühen. Tulpen gehören eher zu den späten Frühblühern (April/Mai).

 

Dann solltest du Frühblüher pflanzen

Die ideale Zeit, um Frühblüher zu pflanzen, ist bereits im Herbst. Wenn du den Moment aber verpasst hast, gibt es noch eine zweite Chance für Frühblüher in deinem Garten: Wenn es im Frühling die ersten Tage wärmer wird und der Boden beginnt zu tauen, dann kannst du Frühblüher-Zwiebeln auch noch auspflanzen. Wichtig ist nur, dass die Zwiebeln doppelt so tief in den Boden gesetzt werden, als sie groß sind. Wenn in dieser Tiefe der Boden nicht mehr gefroren ist, dann sollte deiner Blütenpracht im Frühling nichts mehr im Wege stehen. Nach dem Einsetzen dauert es meist so drei bis vier Wochen, ehe die Frühblüher anfangen zu treiben und zu blühen.

 

Darum sind Frühblüher so wichtig für die Natur

Frühblüher sorgen nicht nur für einen schönen bunten Garten, sondern sind auch wichtig für die Natur und die Tierwelt. Sie dienen nach dem langen Winter als unverzichtbare erste Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Bereits ab zwei Grad fliegen die Insekten auf der Suche nach Nahrung aus und sind auf Pollen angewiesen. So sind Frühblüher wichtige Stützen im Kampf gegen das Bienensterben.

 

Das sind die beliebtesten Frühblüher

  1. Schneeglöckchen: Ab Ende Februar fangen die Schneeglöckchen an zu blühen. Dabei macht ihnen ein später Frost und Schneefall nichts aus, sollte dies nicht längere Zeit anhalten.
  2. Krokusse: Sie gehören wie die Schneeglöckchen zu den Klassikern der Frühblüher. Bereits ab Mitte Februar können Krokusse blühen. Je nach Sorte können die Blüten der Krokusse von weiß bis violett reichen.
  3. Tulpen: Je nach Sorte kann die Blütezeit zwischen Ende März und Anfang Mai variieren. Wie beim Krokus, kann auch die Tulpe verschiedene Farben haben.
  4. Ranunkeln: Beginnen Ranunkeln zu blühen, weiß man, der Sommer ist nicht mehr weit – heißt es im Volksmund. Sie gehören mit einer Blütezeit ab Ende April zu den letzten Frühblühern.
  5. Narzissen: Die Blumen, die nach dem griechischen Gott Narziss benannt sind, haben ihre Blütezeit von März bis Mai und können, je nach Sorte, in verschiedenen Farben blühen.
  6. Hyazinthen: Mit ihren traubenförmigen Blüten stechen die Hyazinthen unter den Frühblühern hervor. Ihre Saison ist von März bis April.


Darauf musst du bei Frühblühern achten

Standort: Je nach Sorte der Frühblüher können die Standorte variieren. Während es Tulpen sonnig mögen, bevorzugen es Schneeglöckchen und Krokusse schattiger, wie etwa unter Bäumen oder Sträuchern. Daher solltest du dich noch einmal speziell informieren, bevor du deine Frühblüher pflanzt.

Anpflanzen: Frühblüher sollten idealerweise im Herbst angepflanzt werden. Oktober ist für nahezu alle Frühblüher ein guter Zeitpunkt.

Tiefe: Als Faustformel sagt man, dass die Zwiebeln und Knollen doppelt so tief eingegraben werden sollten, als sie groß . Das sind rund sieben bis zehn Zentimeter.

Düngen: Wenn du deinen Frühblühern etwas Gutes tun willst, dann greife zu biologischem Dünger oder auf Humus zurück.

Vorgetriebene Frühblüher: Wenn du Frühblüher eingraben willst, die bereits ausgetrieben haben, solltest du darauf achten, dass die Triebe nicht mit eingegraben werden. Sie sollten rund zwei Zentimeter aus dem Boden ragen.

Nach der Blütezeit: Sind Frühblüher abgeblüht, sollte man sie nicht gleich abschneiden. Durch die Blätter können die Knollen noch Kraft und Sonne für den nächsten Winter tanken. Daher empfehlen wir auch, die Frühblüher nach ihrer Blütezeit noch einmal zu düngen.


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Foto: Peggy Choucair (Pixabay)